Was macht man, wenn das alte System immer schwerer wartbar und schwerfällig in Bezug auf notwendige Anpassungen ist? Wenn Innovationen und strategische Entscheidungen nur schwer in der vorhandenen Software abzubilden sind?

Im Idealfall lässt man den Ballast hinter sich und entwickelt ein neues System im Green-Field. Ist das neue System erst einmal fachlich geschnitten, kann es losgehen – mit autonomen Teams, die unabhängig voneinander die unterschiedlichen fachlichen Kontexte in Microservices umsetzen. Auch wenn autonome Teams erst einmal viel Entscheidungsfreiheit haben, so sind doch festgelegte Qualitätsziele verpflichtend für alle einzuhalten.

Wir berichten vom Vorhaben IT-Next, das beim BVV ein Altsystem ablösen und zudem neue Funktionen bereitstellen soll. Wir zeigen, welche qualitativen Leitplanken teamübergreifend gelten und wo sich die Teams in der Arbeitsweise voneinander unterscheiden, ohne dass die Qualität darunter leidet. Ziel ist eine Systemlandschaft, die übersichtlich ist, flexibel auf Änderungen und Erweiterungen reagiert und Testaufwände deutlich reduziert.

Sprecher

Tobias Zepter – Lead Enterprise Architect bei BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.

Dr.-Ing. Dehla Sokenou promovierte 2005 an der TU Berlin über UML-basiertes Testen. Sie fühlt sich in allen Phasen der Softwareentwicklung zu Hause, einen besonderen Schwerpunkt bilden allerdings auch weiterhin alle Themen rund um Qualitätssicherung und Testen. Bei der WPS ist sie als Test- und Qualitätsmanagerin sowie Softwarearchitektin tätig. Daneben ist sie ein aktives Mitglied der GI-Fachgruppe Test, Analyse und Verifikation von Software und im Sprechergremium des Arbeitskreises Testen objektorientierter Programme.

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