iPlanB

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iPlanB2018-11-07T11:07:53+00:00

Dieses Projekt wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch die Freie und Hansestadt Hamburg gefördert.

Der TOMTOM Traffic Index misst den Stau in Städten weltweit. Hamburg steht auf Platz 61 weltweit, belegt Platz 14 in Europa und liegt mit 33% zusätzlicher Reisezeit nur einen Prozentpunkt unter der staureichsten Stadt in Deutschland, Köln [Stand: 06. März 2017].

Stau kann durch unterschiedliche Faktoren oder im Zusammenspiel aus ihnen entstehen. Die Hauptfaktoren dabei sind: Anzahl der Verkehrsteilnehmer, Baustellen, Schaltung der Lichtsignalanlagen und Sonderereignisse wie Demonstrationen oder Sportevents.

Anzahl Verkehrsteilnehmer

Baustellen

Lichtsignalanlagen

Sonderereignisse

Im iPlanB-Projekt fokussieren wir uns primär auf die Koordinierung und Optimierung von Baustellen, Schaltung der Lichtsignalanlagen und Sonderereignisse.

Projektziel

iPlanB steht für „Interaktive Big-Data-Analysen für die Planung von Baumaßnahmen“. Das Ziel des Projektes besteht darin, den Verkehrsfluss auf Hamburger Straßen zu verbessern. Um dieses, für die Stadt und ihre Bevölkerung so wichtige Ziel zu erreichen, werden in iPlanB zunächst umfangreiche historische und Live-Daten gesammelt, die den Verkehr beeinflussen. Anschließend werden die Daten mit Hilfe von Big-Data-Ansätzen analysiert und Zusammenhänge zwischen den Staueinflussfaktoren herausgearbeitet. Die Analyse historischer Daten soll Schwachstellen in der Planung aufzeigen. Dieses Wissen hilft den Planern, aus den vergangenen Fehlern für die Zukunft zu lernen. iPlanB soll darüber hinaus mit Hilfe des maschinellen Lernens auch Prognosen und Hinweise für Planer entwickeln, um mögliche Fehlplanungen frühzeitig zu erkennen. Dadurch kann der Stau reduziert und der Verkehrsfluss in Hamburg verbessert werden.

Projektorganisation

iPlanB wird von der Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) gefördert. Das Projekt ist im September 2016 gestartet und ist mit einer Laufzeit von drei Jahren angesetzt. Die WPS ist Konsortialführer und arbeitet im Projekt eng mit der Universität Hamburg zusammen. Um den Nutzen der Projektergebnisse zu erhöhen, arbeitet iPlanB eng mit verschiedenen Abteilungen des Landesbetriebes für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) zusammen.

3D-Verkehrsanalyse

Ansprechpartner