PortMonitor

PortMonitor

Der PortMonitor ist ein innovatives Leitstandsystem zur Überwachung des Hamburger Hafengebiets, das von uns gemeinsam mit der Hamburg Port Authority (HPA) entwickelt wird.

Kontext

Die Hamburg Port Authority (HPA) gewährleistet eine präzise und zuverlässige Hafeninfrastruktur, sichere Verkehrswege und effiziente, transparente Kommunikation auf dem Wasser und an Land. Dazu braucht sie jederzeit einen Überblick über aktuelle Ereignisse und Veränderungen im Hafenbereich. Ein Beispiel: Schiffsbewegungen werden mit Baustellen im Hafen abgestimmt, um Fahrbahnverengungen, nicht verfügbare Liegeplätze oder einzuhaltende Sicherheitsabstände zu berücksichtigen.

Umsetzung

In enger Zusammenarbeit mit der Nautischen Zentrale wurde der PortMonitor entwickelt. Dieser visualisiert unterschiedliche Informationsquellen wie Schiffsbewegungen, Baumaßnahmen, Anträge und Ausführungspläne um unterschiedliche Kartendarstellungen herum. Dadurch werden Entscheidungen und die Kommunikation über Maßnahmen und deren Auswirkungen im Hafenverkehr wesentlich besser und aktueller unterstützt. Die Integration unterschiedlicher vorhandener Systeme erleichtert die Handhabung und reduziert Fehler bei der Systembenutzung. Die Nautiker und Baufachleute können sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren.

Der PortMonitor ist auf die Bedürfnisse der verschiedenen Benutzergruppen zugeschnitten. Die moderne Technologie und Architektur ist Basis für einen schrittweisen und systematischen Ausbau der IT-Infrastruktur im Hafen.

Erweiterung um den mobilen PortMonitor

Zunächst als Desktop-Anwendung im Einsatz, läuft der PortMonitor mittlerweile ebenfalls auf mobilen Endgeräten und einer großen Videowall in der „Nautischen Zentrale“. Die Multi-Device-Fähigkeit des Leitstandes unterstützt die unmittelbare Rückkopplung zwischen den Nautikern auf den Barkassen und in der nautischen Zentrale. Aktuelle Dokumente können vor Ort eingesehen werden. Veränderte oder problematische Situationen können fotografiert und direkt an die Zentrale weitergeben werden. Die kartenbasierte Darstellung der Baustellen und Maßnahmen ermöglicht eine situative Routenplanung und –änderung.
Damit werden Aufgaben des Leitstands „Nautische Zentrale“ in der Fläche unterstützt, d.h. in die Entscheidungen und die Kommunikation über Maßnahmen und der Auswirkungen im Hafenverkehr werden nun auch die Mitarbeiter vor Ort einbezogen. Dies ermöglicht eine direkte Reaktion auf wichtige und potenziell gefährdende Ereignisse.